Erweiterte Erste Hilfe - Feuerwehr Lilienthal

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Erweiterte Erste Hilfe

Retten-Löschen-Bergen-Schützen… so der Wahlspruch der deutschen Feuerwehren.

 

Der Rettung eines Menschenlebens haben sich im Einsatz alle anderen Aktivitäten wie Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung nachzuordnen, sie genießt allerhöchste Priorität.

 

Der Rettungsdienst in Niedersachsen wird in Städten und Gemeinden ohne Berufsfeuerwehr vorwiegend von Hilfsorganisationen durchgeführt. Der Landkreis Osterholz hat hiermit das Deutsche Rote Kreuz beauftragt, das in Lilienthal eine 24 Stunden besetzte Rettungswache betreibt.

 

Es kommt vor, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen oder wegen Abwesenheit des Rettungsfahrzeuges gezielt von der Leitstelle zur Erste-Hilfe-Leistung alarmiert werden.

 

Dem hat sich in den letzten Jahren auch die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Lilienthal angepasst. Die Umrüstung vom grauen Feuerwehrverbandkasten aus Holz mit einer reinen Verbandmittelfüllung zum einheitlichen, modernen Notfallrucksack, mit lebensrettender Bestückung ist mittlerweile abgeschlossen. Alle Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg sowie weitere der anderen Ortsfeuerwehren sind damit ausgerüstet.

Langsam verschwindet nun auch die früher auf jedem Feuerwehrfahrzeug zu findende Klapp-Krankentrage und wird je nach Fahrzeugtyp durch Schaufeltrage, Spine-Board oder Korbtrage ersetzt.

 

Die Beladung des Einsatzleitwagens ist um einen größeren Notfallrucksack eine elektrische Absaugpumpe und einen vollautomatischen AED [Automatischer Externer Defibrillator] erweitert, so dass mit diesem Fahrzeug auch „First-Responder“-Einsätze möglich sind.

 

Dieser Wandel war nur unter gleichzeitiger Aus- und Fortbildung der Mannschaft möglich. Ein gutes Drittel der Aktiven verfügt über eine rettungsdienstliche Qualifikation und ist überwiegend hauptamtlich im Rettungsdienst bei Berufsfeuerwehren und Hilfsorganisationen tätig. Einige sind über die normale Ausbildung hinaus als Ausbilder, Lehrrettungsassistent, AED-Instructor oder Dozent qualifiziert.

 

Gute Voraussetzungen um aufbauend auf der 16stündigen Erste-Hilfe-Ausbildung, die alle Feuerwehrangehörigen zu Beginn ihrer Tätigkeit nachweisen müssen, eine kontinuierliche Weiterbildung für alle Kameradinnen und Kameraden sicherzustellen. Fast alle Feuerwehrangehörigen sind in der Anwendung des Defibrillators trainiert, einige konnten mittlerweile ihre Ausbildung zum Sanitätshelfer oder Sanitäter erfolgreich abschließen.

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