Zeltlager 2014 Prora - Feuerwehr Lilienthal

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Zeltlager an der Jugendherberge Prora auf der Ostseeinsel Rügen

Vom 02.08.2014 - 09.08.2014 hieß es für die 19 Teilnehmer: Zelte eingepackt und los geht`s in eine spannende Woche.

Samstag: In aller frühe haben wir uns getroffen und uns auf den Weg Richtung Ostsee gemacht. Mit Gepäck in zwei Anhängern und drei Fahrzeugen startete die Reise über Hamburg in Richtung Ostseeinsel. Nach einer langen Fahrt von acht Stunden, dank der zahlreichen Staus zum Ferienbeginn kamen wir gegen 16 Uhr an der Jugendherberge an. Jetzt wurde das Lager aufgebaut und die Zelte eingerichtet. Am Abend erkundete man dann noch das Gelände und wagte einen ersten Blick an den Strand und die Ostsee.

Sonntag: Wurde erstmal das Gelände rund herum um das längste Gebäude der Welt erkundet. Seit 75 Jahren steht der Koloss von Prora an Rügens Ostküste - das KdF-Seebad Prora aus dem Dritten Reich. Welches eine Gesamtlänge von 4,5km aufweist.

Teile sind heute total verfallen andere Teile werden gerade aufwendig saniert. Auch die Jugendherberge mit 402 Betten ist einem alten Block entstanden. Natürlich durfte auch heute nicht ein ausgiebiger Strandbesuch fehlen. Bei 23°C Wassertemperatur eine willkommende Abkühlung. Am Abend gab es dann die richtige Abkühlung in Form eines Unwetters über Rügen. Die Wetterlage war so heftig das der Zeltplatz evakuiert wurde und alle Gäste in der Mehrzweckhalle die Zeit abwarten mussten. Kurz nach Mitternacht durften alle wieder zurück in ihre Zelte. An unseren Zelten ist kein Schaden entstanden. Soviel Glück hatten leider nicht alle Camper.

Montag: Ausflug mit dem Schiff von Sassnitz zu den Kreidefelsen. Atemberaubende Aussicht auf den Königsstuhl und die Wissower Klinken. Bei der Rückfahrt durften wir noch eine kleine Rettungsübung der DGzRS an unserem Schiff beobachtet. Pünklich zur Mittagspause traf auch unser Betreuer Malte Braun von den Rolandsbrüdern am Zeltplatz ein. Malte ist seid etwas über einem Jahr auf der Wanderschaft, ließ es sich aber nicht nehmen uns im Zeltlager zu unterstützen.  Am Abend standen die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf dem Programm! Eine spannende Aufführung um Klaus Störtebeker " Gottes Freund".

Dienstag:  Besuch des Museum "KdF Bad Prora mit NVA Museum" in einem der Blöcke in Prora. Nachmittags fand ein ausgiebiger Strandbesuch statt und am Abend wurde lecker gegrillt.

Mittwoch: Höhentauglichkeitstest, besuch des Baumwipfelpfad des Naturerbezentrum Rügen. Eine Holzkonstruktion in Mitten eines Buchenwaldes bis auf eine Höhe von 40m. Von dort hatten wir eine super Aussicht über die ganze Insel. Hier konnte man nocheinmal erkennen das der Koloss von Prora wirklich gigantisch groß ist.  Am Nachmittag haben wir uns aufgeteilt, ein Teil hat sich den Nachbarort Binz angeschaut und das Taschengeld unter die Leute gebracht, der andere Teil hat sich wieder einen Nachmittag am Strand  genehmigt um Sonne zu tanken und in die Fluten zu springen.

Donnerstag: Heute haben wir alle gemeinsam einen Ausflug nach Sellin gemacht, von dort ging es mit der Schmalspurbahn "rasender Roland" über Baabe nach Göhren. Dort hatten wir etwas Aufenthalt und schauten unsdie alte Dampflock genauer an, während die Lok umgekuppelt wurde. Zurück ging es natürlich wieder in den nostalgischen Wagons der Bahn. Als ächstes stand Putbus auf dem Plan. Hier steht ein einfamilienhaus auf dem Kopf. Hier konnten wir einige lustige Fotos machen. Damit noch mehr Andenken an das Zeltlager gekauft werden konnten, machten wir uns im Anschluss auf um "Karls Erlebnisbauernhof" in Zirkow unsicher zu machen. Nach den ganzen Ausflügen brauchten wir am Nachmittag eine Abkühlung, hier zeigte sich auch einiges an Einfallsreichtum, kurzerhand wurde aus mitgebrachten Bordmitteln eine Wasserrutsche gebaut um die Zeit bis zum nächsten Strandbesuch am späten Nachmittag zu überbrücken.

Freitag: Der letzte Tag einer schönen Zeltlagerwoche. Heute stand eine kleine Rundreise an der Westküste auf dem Programm. Durch den Nationalpark Jasmund fuhren wir zum Kap Arkona. Hier machten wir eine lange Wanderung zum Leuchtturm und zum Schinkelturm, zurück gingen wir entlang der Steilküste und konnten einen Blick auf das alte Fischerdorf Vitt werfen. Im Rügenhof erfrischten sich viele mit Eis und kalten Getränken.

Heute stand der Abschiedsbesuch am Strand an, die spontanen Erfrischungen in der Ostsee werden uns fehlen.

 

Samstag: Heimreise, um 9:30 Uhr starteten wir wieder

Richtung Lilienthal. In Hamburg-Stillhorn haben wir unseren Malte wieder auf Wanderschaft geschickt.

Um 18:15 waren die letzten Spuren des Zeltlagers  beseitigt und alle konnten völlig erschöpft nach Hause fahren.

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