Zusammenarbeit Rettungsdienst-Feuerwehr - Feuerwehr Lilienthal

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Zusammenarbeit Rettungsdienst-Feuerwehr

Am 5. Mai veranstalteten die DRK-Bereitschaft Osterholz und die Ortsfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg einen gemeinsamen Dienst. Ziel war es, die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Einsätzen zu üben und Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der jeweils anderen Organisation sowie deren Arbeit kennenzulernen.

 

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Ortsbrandmeister Lars van den Hoogen ging es dann direkt in die Praxis über.
Beim ersten Szenario wurde ein Arbeitsunfall angenommen, bei dem der Rettungsdienst den Patienten allein versorgen konnte, aber Unterstützung beim Transport benötigte, da sich der der Einsatzort auf dem Dach eines Industriebetriebes befand.
Also kam die Drehleiter mit der Krankentragenlagerung zum Einsatz. Damit konnte der Patient mit Vakuummatratze und Rettungsdiensttrage auf dem Rettungskorb schonend nach unten transportiert werden.

Im Anschluß machten sich die Feuerwehrleute mit der Fahrtrage vertraut, um RTW-Besatzungen bei der Vorbereitung eines Patiententransportes besser unterstützen zu können.

 

 


Auch beim zweiten Einsatzszenario war die Drehleiter wieder das Rettungsmittel der Wahl. Diesmal ging es jedoch nicht in die Höhe, sondern in die Tiefe.
Ein Arbeiter war in einen 5 Meter tiefen Schacht gefallen. Nun mußte er unter räumlich sehr beengten Verhältnissen versorgt und anschließend nach oben transportiert werden. Dazu wurde die Drehleiter als Kran eingesetzt und der Patient nach oben gezogen.

Durch diese beiden Szenarien konnten die DRK-Einsatzkräfte die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen einer Drehleiter kennenlernen.

 

 


Bis hierhin kam immer jeweils nur ein Rettungsteam zum Einsatz. Die sollte sich beim letzten Szenario ändern.
Aufgebaut war ein Verkehrsunfall mit zwei PKW. Ein Fahrer war eingeklemmt, ein weiterer auf eine angrenzende Wiese geschleudert worden und einer saß noch in seinem Fahrzeug. Eine weitere Person lag auf der Straße und war reanimationspflichtig.
Auch bei dieser Übung galt es wieder, Absprachen zu treffen und sich gegenseitig zu unterstützen. Nach und nach wurden die Verletzten versorgt und der eingeklemmte Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät befreit.

 

 


Nach der letzten Übung hatten die DRK-Kräfte die Gelegenheit, die Drehleiter zu besteigen und selber mit hydraulischem Rettungsgerät an einem Pkw zu arbeiten.

 

Anschließend wurde der Grill angeschmissen und alle konnten sich mit Fleisch, Wurst und Salat wieder stärken.

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